Rand

Die Lage in Kolumbien heute

Menschenrechtsaktivisten in Medellín, in Barrancabermeja oder Córdoba geben an, dass diese Städte faktisch von den Paramilitärs kontrolliert werden. War die ganze Demobilisierung der Paramilitärs ein Betrug?

Ja, denn es gab keinen Friedensprozess, sondern lediglich eine Umetikettierung. Es ist zu Demobilisierungen gekommen, aber sicherlich nicht aller Verbände und erst recht nicht der gesamten Führungsebene. Dass es auf internationaler Ebene keine Proteste gab, ist kaum zu verstehen.

Interview mit Gustavo Gallón Giraldo

Weiter Gewalt in Kolumbien

Nach wie vor gilt Kolumbien laut Einschätzungen des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB) als das für Aktivisten der Arbeiterbewegung gefährlichste Land der Welt. Allein im Jahr 2008 wurden dem IGB-Jahresbericht 2009 zufolge 49 Gewerkschaftsmitglieder ermordet. Bis Ende November zählte die CUT 36 getötete Gewerkschafter seit Beginn des Jahres 2009. Eine Entspannung ist nicht in Sicht. Ende Januar wurde in der kleinen Ortschaft La Macarena in der Region Meta, etwa 200 Kilometer südlich der Hauptstadt Bogotá, das bislang größte Massengrab der jüngeren Geschichte Lateinamerikas entdeckt. Mehr als 2000 Leichen waren hier zwischen 2005 und 2009 verscharrt worden.

Quelle.

aka lol rolf 8DDD :P ^^ *g*

Wer übertrieben viele smileys benutzt, erweckt den nicht unbegründeten Verdacht, von Humor wie inhaltlicher Ernsthaftigkeit gleich weit entfernt zu sein.

GG 1964

Gotthard Günther: Kybernetik und Dialektik – der Materialismus von Marx und Lenin (pdf)

About Ilja Ehrenburg

befreiung bringt einen Artikel über Ilja Ehrenburg. Not so bad, aber besser, man liest seine hervorragende Autobiographie. Am besten eine Ausgabe, in der der Verleger des deutschsprachigen Textes Helmut Kindler über die Pogromstimmung der „Entnazifizierten“ berichtet, die Erscheinen und Verkauf von Ehrenburgs Autobiographie um beinahe jeden Preis verhindern wollten.