Archiv der Kategorie 'Pressack rot im Darm (hausgemacht)'

Zum 8. Mai

Deutschland muß sterben, heute wie sonst auch. Bis der Tod eintritt, vertreibt euch doch die Zeit mit dem wunderbaren Cover des Slime-Klassikers von den Polkahontas:

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achtermai

Werbeunterbrechung

Liebes Publikum,

die Mitschrift des zweiten Teils des Gesprächs zwischen Hektor und mir ist bereits fertig, morgen könnt ihr damit rechnen, sie hier zu finden! Vorfreude ist die schönste Freude! Yeah!

Noch mehr Werbung: Kauft und lest „Das Proletariat“ von Decker und Hecker, denn es ist ein lehrreiches Buch. Yeah!

Und noch mehr Werbung: Alle machen cut up, was auch immer das ist. Da werde ich dem Trend folgend etwas beitragen. Freut euch, denn sich vorfreuen heißt sich am schönsten freuen! Yeah!

Alles Liebe,
Euer Feliks Crull

Das Gespräch Teil 1

Feliks Crull und Hektor Rottweiler trafen sich unlängst in einem Oldenburger Raucherclub, um für die Netzwelt ein Gespräch zu führen.

Crull: Hektor, schön, daß es endlich mal geklappt hat: Du, ich und ein Diktiergerät. Womit wollen wir anfangen?

Rottweiler: Mit einem Pils und dem Anzünden einer Zigarette, würde ich sagen. Was trinkst du?

Crull: Eine Orangensaftschorle, bitte.

Rottweiler: Adorno würde jetzt wohl etwas von Lustfeindlichkeit und Angst vor Kontrollverlust erzählen.

Crull: Soll er nur, das wäre mir auch egal. Aber wo wir schon beim Thema sind: Hast du was parat zu seinen „Nachfolgern“?

Rottweiler: Klar, da reicht mir ein Satz. Das Postantideutschtum ist eine flippige Mixtur aus NPD und FDP. Mehr Worte brauche ich nicht, um diese Erscheinung adäquat zu beschreiben. Außerdem machst du das doch sowieso andauernd. Die Energie möcht‘ ich haben! Aber eher für was anderes, natürlich.

Crull: Naja, das ist schon ein wenig zwanghaft, meine Beschäftigung mit diesen Leuten. Oder besser gesagt fühle ich mich genötigt, die Scheiße, die sie verteilen, wegzuwischen. Das ist allerdings auch der einzige Putzzwang, den es in meinem Leben gibt.

Rottweiler: Man sieht’s dir an!

Crull: Jetzt wirst du deinem Ruf als boshafter Beleidiger gerecht. Da paßt auch dein Name. Adorno hat den ja als Pseudonym genutzt, als er Unsinn über Jazz schrieb.

Rottweiler: Stimmt tatsächlich, meine Eltern gaben mir wirklich einen Namen, den der Adorno „erfunden“ hatte. So wurde ich von Kindesbeinen an zur Kritik gedrängt. Ich halte mich aber für wesentlich vernünftiger, schließlich bin ich kein Philosoph wie dieser Psychologe.

Crull: Aber daß dein Name dich so gut beschreibt, das ist doch auch ein Witz.

Rottweiler: Soll ich jetzt lachen? Rottweiler sind jedenfalls mitunter sehr liebe Menschen, egal was so geredet wird.

Crull: Was hältst du eigentlich von der Linkspartei?

Rottweiler: „Wer hat uns verraten?“ Nein, das ist mir jetzt doch zu dramatisch. Keine Ahnung, was soll man zu einem Verein mit Lafo an der Spitze schon groß sagen? Am lustigsten ist da noch dieser BAK Shalom. Aber auch nur, weil die Bahamiten sich mit denen um die richtige Freundschaft zu Israel streiten. Ansonsten wird sich die Geschichte bald erledigt haben, es gab in Deutschland ja schon öfters Abspaltungen von der SPD und am Ende kam man doch wieder zusammen.

Crull: Und die kommunistischen Parteien?

Rottweiler: Brauche ich nicht, ich brauche eine Waffe, wenn schon.

Fortsetzung folgt.

Reihe 2, Bild 4

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Reihe 2, Bild 3

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