R wie Reisefreiheit

Grad mit halbem Ohr die Merkel im Radio sich freuen gehört, daß sie in die USA reisen kann, obwohl die für sie ja bis 1989 „schier unerreichbar“ gewesen sind. Tja, ihr ostdeutschen Arbeitslosen, wärt ihr halt auch Kanzler oder wenigstens Minister geworden, dann könntet auch ihr jetzt mal auf Besuch nach Washington D.C. fliegen. Aber leider ist das für euch ja weiterhin nicht erreichbar, weil ihr die Flugtickets nicht bezahlen könnt. Dafür jubelt die Kanzlerin stellvertretend für euch über die voll tolle Freiheit, die ihr jetzt genießt.

Nachtrag: Merkel spricht sogar vom „großartigen Geschenk der Freiheit“. Da sollten sich die vom Sozialismus Befreiten aber wirklich mal recht artig bedanken!


4 Antworten auf “R wie Reisefreiheit”


  1. 1 Willy 04. November 2009 um 15:29 Uhr

    DDR war Sozialismus?

  2. 2 crull 04. November 2009 um 18:17 Uhr

    Nun, der Realsozialismus in der DDR war halt eben das, was er war, oder? Jedesmal aber Realsozialismus hinzuschreiben, erscheint mir unnötig, besonders weil’s ja hier in diesem Beitrag nicht um das Wort gehen soll, sondern darum, worüber sich die ehemaligen Bürger der DDR gefälligst zu freuen haben: Nämlich über die Befreiung vom Sozialismus und die neu gewonnene Freiheit/Demokratie, deren aktuelle oberste Vertreterin gerade allgemeine Begeisterung darüber hervorjubeln will.

  3. 3 crull 04. November 2009 um 19:25 Uhr

    Eins noch: Willy, wenn du einen inhaltlichen Einwand hast, wieso die DDR denn nicht sozialistisch gewesen ist, dann mach‘ dir doch die Mühe, den auch zu formulieren. Anscheinend erwartest du ja eine Antwort, aber auf drei unklare Wörtchen antwortet es sich leider recht schlecht.

  4. 4 Jan Filip Geldsack 04. November 2009 um 19:52 Uhr

    DDR war Sozialismus?

    Nee; das war eigentlich ein Monopolkapitalismus ohne die Lichter der Vernunft, wie Skeptiker kürzlich herausgefunden haben.

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