Schernikau in München

Den Schriftsteller Ronald M. Schernikau war 1989 der letzte Westler, der sich in die DDR einbürgern ließ, dasselbe Land, aus dem er als Kind mit seiner Mutter geflohen war. Kurz nach der Wende starb er an AIDS. Sein Leben war ein Spagat zwischen Ost und West, zwischen Traum und Wirklichkeit, zwischen schwuler Extravaganz und kommunistischer Überzeugung. Am 20. Jahrestag des Mauerfalls beleuchten wir das Wirken eines Menschen, der die deutsche Teilung wie kein Zweiter erlebt hat.

Frederik Tidén wurde 1987 in Stockholm geboren und studiert seit 2007 Schauspielregie an der Otto Falckenberg Schule.

Was auch immer das nun sein wird, es findet statt am 9. November im Neuen Haus der Münchner Kammerspiele.


2 Antworten auf “Schernikau in München”


  1. 1 Paul 29. Oktober 2009 um 23:07 Uhr

    Ich hab das gelesen als:

    Den Schriftsteller Ronald M. Schernikau war 1989 der letzte Wrestler, der sich in die DDR einbürgern ließ …

    Ich hatte das Pils zu schnell getrunken.

  2. 2 crull 30. Oktober 2009 um 18:05 Uhr

    Ich traue Schernikau vieles zu, aber Wrestling? Das nun nicht.

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