Werbung für Schernikau

Nach ungeduldigem Warten ist nun endlich Königin im Dreck erschienen. Dabei handelt es sich um eine Sammlung weit verstreut erschienener Text von Ronald M. Schernikau. Es dürfte sich dabei um mit das Beste handeln, was der Verbrecher Verlag bislang veröffentlichte. Für Kommunisten (Ehrentitel TM usw.) stellt es, wie die anderen Werke Schernikaus selbstredend auch, eine Pflichtlektüre dar. In diesem Zusammenhang ist Pflicht gleichbedeutend mit höchstem Genuß.


5 Antworten auf “Werbung für Schernikau”


  1. 1 Jan Filip Geldsack 19. Oktober 2009 um 19:12 Uhr

    Viva Sche!

  2. 2 crull 19. Oktober 2009 um 21:29 Uhr

    In der Zwischenzeit habe ich ein paar der Texte gelesen und wie erwartet sind sie ganz wunderbar. Ob Schernikau nun über Gisela Elsner oder Andy Warhol schreibt, es ist reine Freude, das lesen zu können. Und das, wo es gerade nicht egal ist, worüber er schreibt, sondern ganz entscheidend. Man muß dem Verbrecher Verlag wirklich dankbar sein, dieses Buch ermöglicht zu haben. Noch dankbarer natürlich Schernikau selbst, der es nicht allein ermöglicht hat, sondern geschrieben, was darin steht.
    Insofern schließe ich mich Herrn Geldsack an: Viva Schernikau!

  3. 3 crull 20. Oktober 2009 um 11:52 Uhr

    An dieser Stelle erwähne ich nun noch „Die letzte Kommunistin“ von Christine Künzel, welches sich mit Gisela Elsner beschäftigt. Ob’s was taugt muß erst herausgefunden werden. Lesen sollte man es natürlich sowieso. Gen. Geldsack dürfte sich über das Titelfoto freuen, wo er doch auch gerne ein „Vogelnest“ auf dem Kopf hätte. Das Bild kann er ja ausschneiden und’s sich über’s Bett hängen.

  4. 4 Jan Filip Geldsack 20. Oktober 2009 um 15:46 Uhr

    Bin extra zum allmonatlichen Leipziger Großflohmarkt gefahren, um dort nach passenden Perücken zu suchen, aber die hatten schon wieder nur Küchenbuffets und SS-Uniformen da.

    Habt ihr eigentlich den Film Die Unberührbare über G. Elsner gesehen? Da läuft auch ne Figur rum, die Ronald heißt und anscheinend Schernikau sein soll. Passt halt gar nicht. Ansonsten hat der Film aber auch seine witzigen Momente … naja, ne deutsche Produktion halt.

  5. 5 crull 20. Oktober 2009 um 20:05 Uhr

    Den Film kenne ich nicht, aber ich habe die Hoffnung, daß jemand, der einen Film über die Elsner macht, schon irgendwas können wird. Im besten Fall gute Filme drehen, is‘ klar.
    Ob Rottweiler den gesehen hat, keine Ahnung. Eher wohl nicht, der sieht eigentlich nur Sportfernsehen.

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