Archiv für April 2008

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angenehmgewiss

Die armen Armen!!!1

Man soll entsetzt sein: Es gibt an der Börse nämlich tatsächlich Spekulation auf Kosten der Armen! Die Empörung und die verkehrte Erklärung, woher der Hunger kommt, sollte man sich schenken und stattdessen bei pro kommunismus nachlesen, was es mit dem Hunger wirklich auf sich hat.

Ein paar Sätze zur Meinungsfreiheit

Meinungsfreiheit, das soll was ganz Tolles sein. Warum sie das nicht ist, soll hier kurz erklärt werden.

Erst einmal bedeutet Meinungsfreiheit, dass man sagen darf was man will. Das garantiert der demokratische Staat mit seiner Gewalt. Er tut das, damit es eine ordentliche „Auseinandersetzung mit Regierung und Gesetzgebung“ geben kann, also damit Regierung und Gesetze die bestmöglichen sind. Man sieht schon hier: Meinungsfreiheit ist etwas, das zu allererst dem Staat nutzt. Es geht um Effizienz. Dummerweise kann es nun passieren, dass Bürger etwas meinen, was diesem Zweck widerspricht. Daher hat die Meinungsfreiheit ihre Grenzen gefunden. So ist beispielsweise die „übermäßige Kritik an eigenen oder ausländischen höchsten Staatsvertretern wie Staatsoberhaupt, Gerichten oder manchmal selbst einfachen Beamten“ verboten. Denn was hätte es für die Herrschaft schon für einen Nutzen, wenn man sie nicht wenigstens grundsätzlich absegnet?
Auch bedeutet die Meinungsfreiheit nicht, dass man tun darf, was man will, wenn man gute Gründe dafür hat (oder das immerhin meint). Schließlich geht es ja ums Reden, nie ums Tun ( vgl. „Was ist ein abstrakt freier Wille?“).
Wer nun trotz allem die Meinungsfreiheit lobt, der tut genau das, was von ihm erwartet wird: Ein Staat, der so gnädig ist, seinen Untertanen die Mithilfe beim Herrschen zu erlauben, der muß schließlich der beste sein, den man sich vorstellen kann.

Ein freundlicher Felix hat in der Kommentarspalte eine nützliche Linkliste zum Thema hinterlassen. Wahrnehmen, bitte!