Das Gespräch Teil 1

Feliks Crull und Hektor Rottweiler trafen sich unlängst in einem Oldenburger Raucherclub, um für die Netzwelt ein Gespräch zu führen.

Crull: Hektor, schön, daß es endlich mal geklappt hat: Du, ich und ein Diktiergerät. Womit wollen wir anfangen?

Rottweiler: Mit einem Pils und dem Anzünden einer Zigarette, würde ich sagen. Was trinkst du?

Crull: Eine Orangensaftschorle, bitte.

Rottweiler: Adorno würde jetzt wohl etwas von Lustfeindlichkeit und Angst vor Kontrollverlust erzählen.

Crull: Soll er nur, das wäre mir auch egal. Aber wo wir schon beim Thema sind: Hast du was parat zu seinen „Nachfolgern“?

Rottweiler: Klar, da reicht mir ein Satz. Das Postantideutschtum ist eine flippige Mixtur aus NPD und FDP. Mehr Worte brauche ich nicht, um diese Erscheinung adäquat zu beschreiben. Außerdem machst du das doch sowieso andauernd. Die Energie möcht‘ ich haben! Aber eher für was anderes, natürlich.

Crull: Naja, das ist schon ein wenig zwanghaft, meine Beschäftigung mit diesen Leuten. Oder besser gesagt fühle ich mich genötigt, die Scheiße, die sie verteilen, wegzuwischen. Das ist allerdings auch der einzige Putzzwang, den es in meinem Leben gibt.

Rottweiler: Man sieht’s dir an!

Crull: Jetzt wirst du deinem Ruf als boshafter Beleidiger gerecht. Da paßt auch dein Name. Adorno hat den ja als Pseudonym genutzt, als er Unsinn über Jazz schrieb.

Rottweiler: Stimmt tatsächlich, meine Eltern gaben mir wirklich einen Namen, den der Adorno „erfunden“ hatte. So wurde ich von Kindesbeinen an zur Kritik gedrängt. Ich halte mich aber für wesentlich vernünftiger, schließlich bin ich kein Philosoph wie dieser Psychologe.

Crull: Aber daß dein Name dich so gut beschreibt, das ist doch auch ein Witz.

Rottweiler: Soll ich jetzt lachen? Rottweiler sind jedenfalls mitunter sehr liebe Menschen, egal was so geredet wird.

Crull: Was hältst du eigentlich von der Linkspartei?

Rottweiler: „Wer hat uns verraten?“ Nein, das ist mir jetzt doch zu dramatisch. Keine Ahnung, was soll man zu einem Verein mit Lafo an der Spitze schon groß sagen? Am lustigsten ist da noch dieser BAK Shalom. Aber auch nur, weil die Bahamiten sich mit denen um die richtige Freundschaft zu Israel streiten. Ansonsten wird sich die Geschichte bald erledigt haben, es gab in Deutschland ja schon öfters Abspaltungen von der SPD und am Ende kam man doch wieder zusammen.

Crull: Und die kommunistischen Parteien?

Rottweiler: Brauche ich nicht, ich brauche eine Waffe, wenn schon.

Fortsetzung folgt.


7 Antworten auf “Das Gespräch Teil 1”


  1. 1 Valentin 25. April 2008 um 16:50 Uhr

    Apropos „Waffe“: Eventuell tät die da dem Herrn Rottweiler ja zusagen … Manche Leut nörgeln zwar wegen des Kalibers an dem Gerät herum, aber muss es denn wirklich immer gleich eine 44er Magnum sein?! Ich denke nicht. :-)

  2. 2 Difficult is Easy 25. April 2008 um 16:59 Uhr

    @valentin:
    .500 magnum, das wär ein argument. mit .22 gehste in die vorschule und erschreckst die lehrer:P

    @crull:
    http://www.jagdcenter.de/frankonia-jagdcenter/M_500_HiViz/_/bid/200283/cpage/1/tf/square/productdetail.html

  3. 3 Difficult is Easy 25. April 2008 um 17:02 Uhr

    das ding bricht einem wahrscheinlich den arm, wenn man ungeübt is:(

  4. 4 crull 25. April 2008 um 17:03 Uhr

    Schick, Diffi, sehr schick. Smif‘n'Wessun kann man ja nur mögen. ;)

  5. 5 Valentin 25. April 2008 um 18:24 Uhr

    Najaaa ihr harten Kerle, euch ist aber schon klar, dass in Krimis die Kenner in Sachen Waffentechnik (Berufskiller!) in der Regel die kleineren Wummen bevorzugen und die Fans solcher Taschengeschütze eher spöttisch belächeln?! ‚Da könnte man ja gleich ne Schrotflinte nehmen… höhö‘

  6. 6 Difficult is Easy 25. April 2008 um 20:03 Uhr

    ja valentin, könnte man. zb die H&K CAWS. man sollte immer die besten argumente benutzen und mit denen brauch man sich ja nich zu verstecken, gelle?

  1. 1 “Jetzt wird es richtig schmutzig!” « Reiten, lesen, Freund_innen treffen Pingback am 27. April 2008 um 13:34 Uhr
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