Elsässer vs. Jungle World

Die Vertazung der Jungle World resultiert aus einer Verschmelzung poststrukturalistischer und beute-adornitischer Strömungen in Redaktion und Autorenschaft. Beide sind sich einig darin, dass es keine Wahrheit gibt, sondern nur Political Correctness, keine Revolution, sondern nur Raveolution. Statt Diskussion gibt es Disko. Schreiben darf, wer entweder den postmodernen Jargon oder die universitäre Einschüchterungsprosa beherrscht, das Design bestimmt das Bewusstsein. Metadiskurse wie über Antiimperialismus und Israel-Solidarität ziehen die Bluffer und Blender an, die Fernfuchtler und WG-Strategen, die nichts untersucht haben, aber mitreden wollen.

Von hier.


3 Antworten auf “Elsässer vs. Jungle World”


  1. 1 cliff 27. Januar 2007 um 16:22 Uhr

    Yeah, Raveolution statt Ravolution!

  2. 2 fing 27. Januar 2007 um 17:13 Uhr

    Aus heutiger Sicht (der Artikel ist von 2002) wäre wohl nicht nur die ideologische sondern auch die personelle Schnittmenge der jungle world mit rechten Druckerzeugnissen zu kritisieren, wie sie z.B. durch Leute wie Osten-Sacken existiert.

  1. 1 Das geprüfte Argument Trackback am 27. Januar 2007 um 21:21 Uhr
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